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Alle SOMMER Wandern & Natur

Indian Summer am Dachstein: Drei Touren für den goldenen Herbst

Goldenes Licht, klare Luft, leere Wege

Herbstwandern in der Ramsau

Der Herbst ist die ehrlichste Zeit am Berg. Das Licht wird golden, die Luft klar, die Wege leer. Wer jetzt kommt, bekommt den Sommer ohne seinen Trubel.

Drei Touren in der Ramsau, die genau jetzt am schönsten sind – und was du dafür einpacken solltest.

Ramsau am Dachstein mit Kirche und Dachsteinmassiv im Sommer aus der Luft

Warum der Herbst die beste Wanderzeit ist

Die Fernsicht ist im Herbst oft besser als im Hochsommer. Die Luft ist trocken, der Dunst fehlt, die Südwand steht scharf gegen den Himmel.

Dazu kommen die Farben. Die Lärchen färben sich gelb, die Almwiesen rostbraun. Mit etwas Glück liegt auf den Gipfeln schon der erste Schnee.

Und es ist ruhig. Auf den Wegen bist du oft allein, die Bank mit Aussicht ist frei.

1. Die Rittisberg-Runde – der sanfte Start

Direkt vom Ort geht es über Almwiesen hinauf. Oben stehen Bänke mit Dachsteinblick, unterwegs wartet eine Einkehr.

Die Runde dauert einen halben Tag und verlangt keine besondere Kondition. Sie zeigt das Plateau von seiner freundlichsten Seite. Ideal für den Anreisetag oder zum Eingehen.

Im Herbstlicht leuchten die Wiesen, als hätte jemand am Farbregler gedreht.

2. Der Ramsauer Höhenweg – der Balkon

Der Klassiker des Plateaus. Der Weg geht die Ramsau der Länge nach ab, immer mit der Südwand im Rücken oder vor der Nase.

Ein- und Ausstieg sind flexibel. Du gehst so weit, wie der Tag reicht, und fährst mit dem Bus zurück. Die aktuellen Fahrzeiten bekommst du an der Rezeption.

Tipp: Geh am Vormittag los. Dann hast du die Sonne auf dem Weg und das beste Licht auf der Wand.

3. Auf den Kulm – der Aussichtsplatz

Der Hausberg über dem Dorf: kurz, knackig, oben ein Rundblick über das ganze Plateau bis zu den Tauern.

Die Tour passt gut in den Nachmittag, wenn das Licht flach wird. Und du bist rechtzeitig zurück für den Wärmewald, der ab 15 Uhr geheizt ist.

Gut vorbereitet: Was im Herbst anders ist

  • Die Tage sind kürzer. Ende Oktober wird es gegen 17 Uhr dunkel. Plane die Rückkehr mit Reserve und nimm eine Stirnlampe mit.
  • Morgens ist es frisch, mittags warm. Mehrere dünne Schichten, dazu Mütze und Handschuhe im Rucksack.
  • Schattige Wegstücke können feucht oder reifig sein. Schuhe mit gutem Profil sind Pflicht.
  • Manche Hütten schließen im Lauf des Oktobers. Frag vor der Tour an der Rezeption nach, wir wissen, wer offen hat.

Nach der Tour: Massage, Yoga, Rooftop-Spa

Das Schönste am Herbstwandern ist das Heimkommen. Schuhe aus, hinauf ins Dachstein Rooftop-Spa, Blick auf die Berge, auf denen du gerade warst.

Müde Waden freuen sich über eine Massage. Wer lieber selbst etwas tut, dehnt beim Yoga, was der Abstieg verkürzt hat. Beides findest du unter Massagen & Yoga. Massagetermine reservierst du am besten schon vor der Anreise.

Vier Pauschalen für den Herbst – bis 31. Oktober

Für den goldenen Herbst haben wir vier Pauschalen, alle buchbar bis 31. Oktober:

Hoch oben. Tief entspannt.